WLZ 12.09.2012: „Schule Dalwigksthal“ in Betrieb

Pressemitteilung der WLZ vom 12.09.2012:

„Schule Dalwigksthal“ in Betrieb

Informationen beim Tag der offenen Tür – Kartoffelfest kommt bei Gästen gut an

Kartoffelpuffer und Gegrilltes wurden am Wochenende in Dalwigksthal vor der alten Schule gereicht: Die „Bürgergenossenschaft „Schule Dalwigksthal“ hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Lichtenfels-Dalwigksthal. Seitdem in Dalwigksthal sich eine Bürgergenossenschaft gegründet hat, um das Dorfgemeinschaftshaus in Eigenregie zu übernehmen und als Treffpunkt und Kneipe zu führen, ist der kleine Lichtenfelser Stadtteil ein Gesprächsthema weit über Waldeck-Frankenberg hinaus. So haben sich Gruppen aus anderen Landkreisen und Luxemburg angemeldet, um mehr über das Projekt zu erfahren. Doch beim Kartoffelbraten am Samstagabend standen vor allem praktische Dinge im Vordergrund – dazu gehörte der Genuss von heimischen Speisen. Außerdem hatten die Gäste Gelegenheit, sich von den Fortschritten beim Umbau der Schule ein Bild zu machen. In den vergangenen Wochen hatten Mitglieder und Freunde der Genossenschaft bereits die Blumenrabatte vor dem Gebäude entfernt und die Fläche für den Biergarten gepflastert, die Einrichtung für den Biergarten gereinigt, neu gestrichen und aufgestellt.

Außerdem wurde die Stromversorgung zur neuen Küche verlegt, Blumenkübel zur Abgrenzung des Biergartens bepflanzt und eine Küchenplanung in Auftrag gegeben, zählt Bernd Wecker, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft, auf. Ein Logo für das Eingangsschild ist ebenfalls entworfen, der Mietvertrag mit der Stadt unterzeichnet,

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das Gewerbe angemeldet, 400-Euro-Kräfte eingestellt und zur Hygieneschulung geschickt – und damit hat das Team, das ehrenamtlich arbeitet, in kurzer Zeit schon so viel erreicht, dass der Dorftreff bereits dienstags, mittwochs und freitags jeweils abends geöffnet hat sowie sonntags von 11 bis 19 Uhr. Da die neue Küche noch nicht geliefert ist, begnügen sich die Gäste mit Getränken und Brezeln, sonntags wird zum Filterkaffee auch Kuchen gereicht, so Wecker.

Die alte Schule, in der auch Wandergäste bei einer Tasse Kaffee ausspannen können, wurde 1974 als Schulhaus aufgegeben. 1976 übergab der Landkreis das Gebäude an die Stadt Lichtenfels und in Eigeninitiative der Feuerwehr wurde der ehemalige Schulsaal zu einem Versammlungsort ausgebaut. Historisches Schulinventar soll soweit möglich wieder in der Schule Platz finden. Außer für die Bewirtung von Gästen wird die „Schule Dalwigksthal“ unter anderem auch für Versammlungen und Ortsbeiratssitzungen genutzt.

Hier der Artikel mit Bild im PDF-Format: WLZ_20120912_SchuleDalwigksthalInBetrieb

HNA 11.09.2012: Treff geht schnell voran

Pressemitteilung der HNA vom 11.09.2012:

Treff Geht schnell voran

Dorftreff in der alten Schule: Kneipenbetrieb auf kleiner Flamme soll bald starten

V O N S U S A N N A B A T T E F E L D

DALWIGKSTHAL. Tische und Stühle stehen, die Edelstahl-Profiküche ist in Planung und das neue Schild hängt auch schon über der Eingangstür: Es geht mit Riesenschritten voran in der alten Schule in Dalwigksthal, in der

die kürzlich gegründete Bürgergenossenschaft einen Dorftreff mit Kneipe einrichten und in Eigenregie führen will (HNA berichtete).

Beim Kartoffelbratfest, das am Wochenende von den Mitgliedern der Bürgergenossenschaft an der ehemaligen Schule veranstaltet wurde, konnten sich die Dalwigksthaler und auswärtige interessierte Gäste bei einem Tag der offenen Tür ein Bild vom Fortschritt des mit Leader-Geld der Europäischen Union geförderten Projekts machen. „Die offizielle Eröffnung ist mit dem Saisonbeginn für das nächste Frühjahr geplant“, erklärte der Genossenschaftsvorsitzende Bernd Wecker. Der Kneipenbetrieb „auf kleiner Flamme“ – zunächst ohne Essen – stehe aber schon „vor dem Start“.

Samstag für Familienfeiern

Öffnungszeiten sind dienstags, mittwochs und freitags ab 19 Uhr und sonntags von 11 bis 20 Uhr. „Die Samstage wollen wir uns freihalten für private Geburtstags- und Familienfeiern, um den Dorfgemeinschaftshaus-Charakter zu erhalten“, betonte Wecker.

Auch an die ehemalige Schule solle erinnert werden: „Damals wurde das Inventar der Schule versteigert und vieles davon ist hier im Ort geblieben“, berichtete Wecker, der selbst in Dalwigksthal die Schulbank gedrückt hat. Die alte Tafel und diverse Einschulungsfotos könnten demnächst die Wände schmücken und so an alte Zeiten erinnern.

Neben dem Kneipenbetrieb seien auch kulturelle Veranstaltungen wie Lesungen, Vorträge oder ähnliches geplant, teilte der Vorsitzende mit. „Wir haben ein tolles Team von Leuten, die hier arbeiten“, betonte er und ergänzte stolz: „Wir sind meines Wissens das einzige Dorf überhaupt, das ein Dorfgemeinschaftshaus in eigener Regie führt.“ Das Projekt werde bereits bundesweit „beäugt“.

Aufgrund der günstigen Lage des Dorftreffs an der Wanderverbindung zwischen Medebach und Kellerwald setze die Bürgergenossenschaft vor allem auch auf die „touristische Schiene“, so Wecker. Auch das idyllische Orketal sei ein Anziehungspunkt für Wanderer.

Büros in der oberen Etage

Durch die Vermietung der oberen Etage als Büroräume sei schon mal eine „Basisfinanzierung“ gesichert, betonte Wecker und sieht optimistisch in die Zukunft: „Ich finde es ist relativ ausgefeilt und bin mir sicher, dass es funktioniert.“

Hier der Artikel mit Bildern im PDF-Format: HNA_20120911_TreffGehtSchnellVoran

HNA 14.08.2012: Bürgergenossenschaft für Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses erhält Leader-Zuschuss

Pressemitteilung der HNA vom 14.08.2012:

Treffpunkt in alter Schule

Bürgergenossenschaft für Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses erhält Leader-Zuschuss

V O N  J Ü R G E N  S I E G E S M U N D

DALWIGKSTHAL. Dalwigksthal erhält eine Dorfwirtschaft der ganz besonderen Art im bisherigen Dorfgemeinschaftshaus in der alten Schule. Hinter dieser Initiative steht eine eigens dafür gegründete Bürgergenossenschaft, die der aus Kostengründen drohenden Schließung des Dorfgemeinschaftshauses entgegentreten will (HNA berichtete).

Jetzt wurde dem Vorsitzenden der Genossenschaft, Bernd Wecker, der Bewilligungsbescheid in Höhe von 10 000 Euro aus dem Leader- Programm (Stichwort) für die erforderlichen Investitionen durch den Landkreis übergeben. Mit der Gründung der Genossenschaft wurden neue Wege zum Fortbestand des Dorfgemeinschaftshauses beschritten, erklärte Bürgermeister Uwe Steuber.

Eigentümer bleibt weiterhin die Stadt Lichtenfels, die jedoch das Gebäude zum symbolischen Preis von einem Euro pro Monat an die Genossenschaft ab 18. August verpachtete und „die auch künftig schützend die Hand über das Projekt hält“, so Steuber. „Damit geben wir der Dorfgemeinschaft die alte Schule zurück.“

Dauerhaft Gastwirtschaft
Wie Bernd Wecker erläuterte, wird das Haus künftig dauerhaft durch die Genossenschaft als Gastwirtschaft betrieben. Im Vordergrund stehe dabei, dass das bisherige Dorfgemeinschaftshaus auch weiterhin den 200 Einwohnern offen stehe. Gewinne sollen aus dem Betrieb lediglich zur Unterhaltung des Hauses und zur Deckung der Betriebskosten erwirtschaftetet werden. Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft arbeiten ehrenamtlich. 44 Mitglieder haben sich mit 54 Anteilen von je 500 Euro der Genossenschaft angeschlossen, so Wecker. Erfreut sei er darüber, dass nicht nur alle Anteilsbeträge eingegangen seien, sondern dass sich unter den Genossenschaftsmitgliedern auch ehemalige Dalwigksthaler und Mitglieder aus Nachbargemeinden engagieren.

Nach dem jetzt vorliegenden Bewilligungsbescheid soll nun zügig mit dem Umbau begonnen werden. Dazu gehöre vor allem die Vergrößerung der Küche und die Schaffung eines Freisitzes mit Biergarten und Blumenkübeln. Noch in diesem Herbst soll der Wirt-schaftsbetrieb aufgenommen werden.

Ziel ist es, das Haus zum Treffpunkt für das Dorf und auch zur Zwischenstation für Wanderer sowie als Bindeglied an den Kellerwaldsteig und den Lichtenfelser Panoramaweg zu machen. Daneben gehören Radfahrer auf dem überregionalen Radweg R 5 und Motorradfahrer zur Zielgruppe, „denn wir können nicht nur von den Einheimischen existieren“, so Wecker.

 Hier der Artikel mit Bild und weiteren Infos im PDF-Format: HNA_20120814_BürgergenossenschaftErhältLeaderZuschuss

WLZ 11.08.2012: Bürgergenossenschaft „Schule“ in Dalwigksthal erhält Geld aus Leader-Programm

Pressemitteilung der WLZ vom 11.08.2012:

„Das Projekt macht richtig Spaß“

Bürgergenossenschaft „Schule“ in Dalwigksthal erhält Geld aus Leader-Programm

Das Pilotprojekt der neuen Dalwigksthaler Bürgergenossenschaft, die ihr Dorfgemeinschaftshaus zur Begegnungsstätte mit Dorfkneipe umbaut, wird als beispielgebendes Leader-Projekt gefördert.

VON MARIANNE DÄMMER

Lichtenfels-Dalwigksthal. Die neu gegründete „Bürgergenossenschaft Schule“ hat das Dorfgemeinschaftshaus – die ehemalige Schule – in Dalwigksthal übernommen mit dem Ziel, darin ein Begegnungszentrum mit Gaststätte einzurichten (WLZ-FZ berichteten ausführlich). Das Projekt hat hessenweit Pilotcharakter – schon gebe es Anfragen von anderen Kommunen aus Deutschland, ja sogar Luxemburg, die mehr darüber erfahren möchten, erklärten gestern Bernd Wecker, Vorsitzender der Genossenschaft, und Bürgermeister Uwe Steuber bei der Übergabe des Förderbescheides. „Das Projekt macht richtig Spaß“, sagte Steuber.

Aus Leader-Mitteln fließen 10 650 Euro an die Bürgergenossenschaft, gefördert werden unter anderem Umbauarbeiten, technische Einbauten und die Ausstattung der Außenanlage, erklärten gestern Irmhild Weber von der Stabsstelle Ländlicher Raum, Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg und Lisa Küpper, Geschäftsführerin des Vereins Region Kellerwald- Edersee.

Bernd Wecker hob die „sehr gute Zusammenarbeit“ mit der Stadt Lichtenfels, dem Landkreis und dem Kellerwald-Verein lobend hervor. Die Förderung ermögliche es nun zusammen mit den Anteilen, die verkauft worden seien, Aufträge für nötige Umbauarbeiten an heimische Firmen zu vergeben. Bereits vergangenen Samstag gab es einen ersten Arbeitseinsatz mit vielen ehrenamtlichen Helfern: Die Fläche vor der alten Schule wurde so verändert, dass ein Freisitz eingerichtet werden kann.

Bereits im Laufe des Septembers soll „auf kleiner Flamme“ mit dem Betrieb der Dorfkneipe begonnen werden; das Gewerbe ist bei der Stadt Lichtenfels angemeldet, Hygieneschulungen beim Landkreis ebenfalls, erklärte Frauke Frank, stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Die alte Dorfschule soll zu einer Begegnungsstätte für alle Generationen werden und zu einer Dorfkneipe, in der es Getränke und einfache Speisen gibt, außerdem sollen Musik, Kleinkunst, Bildungsveranstaltungen geboten werden. Besonders ins Auge fassen die Dalwigksthaler auch Wanderer, Rad- und Motorradfahrer, die die „Waldeckische Schweiz“ besuchen. Dalwigksthal kann mit seinem touristischen Angebot als Verbindungsstelle zwischen Medebach und Kellerwald gesehen werden; auch das neue Radwegekonzept, das die Stadt mit Blick auf die Tourismusförderung erstellt hat und das 2013 umgesetzt werden soll, setzt mit auf die alte Schule in Dalwigksthal. Während die Vorstände ehrenamtlich arbeiten, soll der Kunden-Betrieb von 400-Euro-Kräften aus dem Dorf geführt werden. Für Ortsvorsteher Harald Wagener, zugleich stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, und alle anderen ist dabei ganz wichtig, dass es ein Projekt der Dalwigksthaler für Dalwigksthaler und Gäste ist: „Alle sind willkommen“, unterstreicht Wagener. „Wir schütten kein Geld aus, sondern einen Gewinn an Lebensqualität für das ganze Dorf“, sagt Wecker.

 Hier der Artikel mit Bild im PDF-Format: WLZ_20120811_BürgergenossenschaftErhältGeldAusLeaderProgramm

WLZ 21.06.2012: Pilotprojekt „Schule“

Pressemitteilung der WLZ vom 21.06.2012:

Pilotprojekt „Schule“: Selbst ist das Dorf

In Dalwigksthal gründet sich eine Genossenschaft, die das Dorfgemeinschaftshaus in Eigenregie führt

Das Projekt ist spannend und verspricht Zukunft: Die Dorfgemeinschaft von Dalwigksthal tut sich zusammen, um aus ihrem Dorfgemeinschaftshaus in Eigenregie einen Dorftreff zu machen. Mit pfiffigen Ideen gehen die Bewohner ans Werk.

VON MARIANNE DÄMMER

Lichtenfels-Dalwigksthal. Als die Dorfkneipe in Dalwigksthal vor einigen Jahren schloss, hatte das Auswirkungen auf das dörfliche Leben: Es gab keinen Treffpunkt mehr, an dem die Leute aus dem Dorf und den umliegenden Ortschaften mal ungezwungen zusammenkommen konnten. 2010 öffnete ein neuer Betreiber die Kneipe für einige Monate wieder – und es gab einen unerwarteten Gästeansturm. „Der neue Treffpunkt wurde nicht nur von den Dalwigksthalern, sondern auch von vielen Leuten der Nachbardörfer besucht“, erinnert sich Bernd Wecker, der zusammen mit Ortsvorsteher Harald Wagener, Frauke Frank, Christiane Tripp und Manfred Mütze dem Ortsbeirat angehört: „Auf einmal kamen sie wieder zusammen, Alte und Junge, es fand mehr Austausch untereinander statt.“

Von dieser positiven Erfahrung ließen sich die Mitglieder des Ortsbeirats leiten, als die Kneipe nach einigen Monaten unerwartet wieder schloss und sich keine erneute Öffnung abzeichnete. „Wir dachten, daraus muss sich für unser Dorf doch etwas für die Zukunft bauen lassen, und suchten verstärkt nach Möglichkeiten, einen ähnlich gearteten Treffpunkt zu schaffen,“ beschreibt Wecker die Geburt einer Idee.

Und die sieht so aus: Es wird eine „Bürgergenossenschaft Lichtenfels-Dalwigksthal“ gegründet, die das Dorfgemeinschaftshaus übernimmt, es zu einem multifunktionalen Dorftreff mit Kneipe und Biergarten ausbaut und dauerhaft betreibt. „Nach unseren Recherchen ist das einmalig in ganz Hessen“, sagt Wecker. „Die Stadt Lichtenfels gibt das Dorfgemeinschaftshaus über einen Mietvertrag an die Dorfgemeinschaft zurück“, erklärt Bürgermeister Uwe Steuber das geplante Prozedere, dem der Magistrat der Stadt bereits zugestimmt hat. „Der monatliche Mietpreis ist auf einen Euro festgesetzt. Die Stadt hält zunächst auch schützend die Hand über das Projekt, beteiligt sich an nötigen Instandsetzungsarbeiten“, sagt Steuber weiter, alle laufenden Kosten aber trägt die Genossenschaft.

„Angesichts des demografischen Wandels und leerer Kassen müssen wir als Kommune neue Wege gehen und selbst aktiv werden, bevor uns die Kommunalaufsicht womöglich Dorfgemeinschaftshäuser schließt“, betont Steuber. „Dass die Dalwigksthaler jetzt diesen Weg gehen, ist für den ganzen Ort, ja für die ganze Stadt eine sehr spannende Sache, das hat Pilotcharakter“, betont der Rathauschef durchaus mit Stolz in der Stimme.

Bei einer Bürgerversammlung stieß die Idee bei den meisten Dalwigksthalern auf Zustimmung. „Manche äußern auch Bedenken und Kritik, doch die große Mehrheit steht dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber: Es gibt bereits Zusagen für 58 Anteile, auch Fortgezogene und Leute aus Nachbardörfern haben gezeichnet“, sagt Wecker auf Nachfrage der WLZ-FZ. 500 Euro kostet ein Anteil – und das Geld wird investiert in kleinere Umbauarbeiten, die nötig sind, damit aus dem DGH werden kann, was es werden soll: ein Bürgertreff mit Dorfkneipe.

Die soll nicht nur von den Lichtenfelsern besucht werden, sondern auch den Tourismus der Stadt stützen: Zu den Hauptzielgruppen gehören Wanderer, die jedes Wochenende ins idyllische Orketal ziehen; angebunden ist der rund 170 Einwohner zählende Ort auch an den Kellerwaldsteig und den Panoramaweg. „Wir sind dabei, Pauschalangebote für Wanderer zu entwickeln, denn sie sind für uns touristisch sehr wichtig“, betont Wecker. Neben Getränken sollen einfache, aber hochwertige Speisen vornehmlich aus der Region angeboten werden, auch Themen-Gerichte wie „Frisch aus Orke, Nuhne und Eder“ seien vorgesehen. Es ist geplant, den Treffpunkt in der Woche abends zu öffnen, sonntags von 10 bis 20 Uhr; drei Minijobs sollen im Dorftreff entstehen.

Regelmäßig sollen außerdem kleine kulturelle Veranstaltungen angeboten werden – für jedes Alter und jeden Geschmack, zeichnet Bernd Wecker ein Bild, das schon bald Realität sein soll. Doch noch muss die „Bürgergenossenschaft in Gründung“ auf Formalien Rücksicht nehmen: Die Satzung liegt beim Genossenschaftsverband zur Prüfung. Erst wenn der grünes Licht gibt, kann eine Gründungsversammlung einberufen werden. Die Dalwigksthaler hoffen, dass die Genehmigung bald kommt, da-mit sie sich ins Sommergeschäft stürzen können; Förderanträge sind auch schon gestellt.

Weil der Dorftreff in der ehemaligen Schule entsteht, soll er „Schule“ heißen; es wird auch sein Image daran ausgerichtet – und vielleicht macht das Pilotprojekt ja auch Schule in anderen Dörfern.

Hier der Artikel mit Bildern im PDF-Format: WLZ_20120621_PilotprojektSchule